6. ACT PRAXIS TAGE 2021

Online-Mitmach-Treffen
„Gemeinsam mehr Lebendigkeit entfalten“

Fr 26. – So 28. März 2021 auf Zoom
Mit sechs offenen Zeit- & Begegnungs-Räumen
Zwischen Fr 14:00 Uhr und So 13:00 Uhr

Direktlink zur Anmeldung

Einladung zu einem Mitmach-Treffen im offenen JA-Raum

„Gemeinsam mehr Lebendigkeit entfalten, in uns selbst, mit den Menschen mit denen wir arbeiten und die wir begleiten und auch in unseren Beziehungen und Gemeinschaften in denen wir leben“, das ist die Grundidee dieses Online-Treffens.

Hierfür kommen Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen in einem offenen, dialogischen JA-Raum zusammen, der zuallererst eines ermöglichen will: „Trotz Stress und Unsicherheit im Außen … im Miteinander ankommen … sich sicher genug fühlen … entspannen … und bemerken wie Neugier, Spielfreude und Forscherdrang lebendig werden.

Nach einem In-Kontakt-Kommen, werden wir miteinander ACTiv … zu zweit, zu dritt, in kleinen Gruppen … tauschen uns aus, inspirieren uns, probieren Sachen zusammen aus … und beziehen unsere Körper immer mit ein.

Dabei orientieren wir uns an ACT, GFK & Co. sowie an den neuro-bio-logischen Ideen der Autopoietik und verbinden das alles mit viel Bewegung und ganzkörperlichen ACTivitäten.

Und mitmachen bzw. mitforschen kann jede:r mit lebendigem Interesse, offener Neugier und Erlebensbereitschaft, … ‚fachliche‘ Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, … bisherige (Er-)Lebens-Erfahrung genügt … und auch ein Mitmachen in einzelnen Zeit-Räumen ist möglich.

„Menschen scheinen supersoziale Lernwesen zu sein.
Wir werden geboren, um zu lernen, miteinander in Kontakt zu gehen und zu spielen.“
– Rutger Bregmann in Im Grunde gut –

Mögliche Themen

Das konkrete Programm entsteht als lebendige Mischung aus menschlicher Begegnung, Selbst-Erfahrung und fachlicher Anregung im Miteinander-Tun … aus den Bedürfnissen, Wünschen, Ideen und Erfahrungen der beteiligten Menschen heraus … und folgt der Energie, die sich im Miteinander zeigt … mehr lesen

Zeitlicher Rahmen

Beginn: Fr 26.März, 14:00 Uhr 
Ende: So 28. März, 13:00 Uhr

Zeit-Räume:
Das Treffen ist in sechs (plus zwei) Zeit-Räume aufgeteilt. Das soll einen guten Überblick geben und ein ‚Aus-‚ bzw. ‚Einklinken‘ in einzelnen Einheiten ermöglichen.

Mehr zu Ablauf und Zeiten gibt es hier … und wem die Zeit davon läuft, erhält vielleicht gerade hier einen ‚Gewinn‘ ;-)

Offene Vor-Treffen

Für die weitere Vorbereitung und Ausarbeitung des Rahmens gibt es offenen Vor-Treffen am 17.03. und 24.03. jeweils ab 19:00 Uhr auf Zoom. Hier ist jede:r eingeladen sich einzubringen, … Fragen zu stellen … oder auch einfach ’nur‘ dabei zu sein. Anmeldung über das Haupt-Anmelde-Formular … oder einfach per Mail an: info@actpraxis.de

Wo?

Alle Treffen finden auf Zoom statt und werden bei  Bedarf durch weitere Tools zur Online-Zusammenarbeit ergänzt und unterstützt. Die Zugangs-Links verschicke ich am Fr 26. rechtzeitig vor der Veranstaltung … bzw. vor dem Zeit-Raum, in dem sie gebraucht werden.

Erfahrungs-Ermöglichungs-Beitrag

Mit deinem Erfahrungs-Ermöglichungs-Beitrag ermöglichst du mir, Martin Bonensteffen, dieses Treffen zu organisieren und dir so lebendigkeits-fördernde Erfahrungen zu ermöglichen. ;-) … mehr lesen

EEB: Frei gewählt nach Selbsteinschätzung 90 EUR … 180 EUR … 270 – 360 EUR

Mehr zu EEB-Staffel, MwSt., Bestätigungen & Co.

 

anmeldenöffnet Online-Formular

 

„Frag dich nicht, was die Welt braucht. Frag dich, was dich lebendig werden lässt
und dann geh los und tu das. Was die Welt braucht, sind Menschen,
die lebendig geworden sind.“ – Howard Thurman –

 

Detaillierte Informationen

Ein Klick öffnet die einzelnen Punkte … und ein weiterer Klick schließt sie wieder

Was ist ein Mitmach-Treffen?

Was ist ein Mitmach-Treffen?

Bei einem Mitmach-Treffen wird das konkrete Programm von allen gemeinsam gestaltet, … aus ihrer einzigartigen Lebens- und Berufserfahrung heraus, … als ‚Menschen auf dem Weg‘ … und als ‚Geschichten-Erzähler:innen‘, … innerhalb des sicheren Rahmens einer bewährten Struktur.

Mitmach-Treffen heißt auch, es gibt keine ‚(all-)wissenden Experten‘ … sondern nur Menschen, die neben ihrer persönlichen Lebenserfahrung auch ihre fachliche Erfahrung teilen … die zeigen, wie es ihnen gelingt, … was nicht geklappt hat … und wie es gehen könnte … und die selbst auch Neues ausprobieren wollen.

Und das alles orientiert sich an der Idee des OpenSpace (s.u.)

Erfahrungen

Menschen, die bei einem solchen Treffen mitgemacht haben, berichten regelmäßig davon, dass sie folgendes erlebt haben:

  • Ein gleichberechtigtes dominanzfreies Miteinander
  • Überraschungen und Spaß am Tun
  • Vielschichtiger Erfahrungsaustausch zu einem Thema, das sie bewegt
  • Lebendiges voneinander Lernen
  • Ungewöhnliche Ideen und innovative Lösungen
  • Konkrete, tragfähige Handlungsschritte (-Pläne)
  • Neue Projekte
  • Spirit und Aufbruchsstimmung
  • Gemeinschaftsgeist über jegliche Fremdheits-Grenzen hinweg

OpenSpace?

Harrison Owen, der Urheber dieser Idee, nannte diese Form des Miteinanders auch „Die moderierte Kaffeepause“. Damit bezieht er sich auf  die Erfahrung vieler Menschen, dass die wichtigsten und interessantesten Begegnungen in den Pausen einer Konferenz passieren und dass hier häufig Erkenntnisse auftauchen, Ideen geboren und Projekte gestartet werden, die im normalen Konferenzbetrieb nicht entstanden wären.

Diese Erfahrungen wollen wir in den zwei Tagen ermöglichen … mit vier Prinzipien und einem Gesetz, die das Verhalten im OpenSpace leiten … und die den ‚großen Unterschied‘ machen:

Vier Prinzipien

1) Wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute.
Um etwas in Bewegung zu bringen braucht es nur Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren, … dadurch, dass sie da sind, zeigen sie diese Bereitschaft … das reicht aus.

2) Was immer geschieht, es ist das Einzige, was geschehen konnte.
Der Fokus der Beteiligten liegt auf dem Hier und Jetzt … dem einzigen ‚Ort‘ an dem Handlung möglich ist. Das eliminiert alle Hätte-sein-können, Hätte-sein-sollen und Wäre-schön-gewesen-wenn.

3) Wenn es beginnt, ist es die richtige Zeit.
Inspiriertes Tun und echte Kreativität richten sich selten nach der Uhr … sie passieren, wenn sie passieren … wichtig ist die Energie, nicht die Pünktlichkeit.

4) Vorbei ist vorbei — Nicht vorbei ist Nicht-vorbei!
Wenn die Energie zu Ende ist, ist die Zeit um! Oder anders: Verschwende keine Zeit! Tu, was du tun willst … und wenn es getan ist, wende dich etwas anderem zu, was wichtig für dich ist.

Ein Gesetz

Es gibt nur ein ‚Gesetz‘, das ‚Gesetz der zwei Füße‘. Es besagt: in dem Moment, wo du dich in einer Situation wiederfindest, in der du weder etwas lernen noch beitragen kannst – nutze deine zwei Füße und begib dich zu einem ‚besseren‘ Platz. Das kann eine andere Gruppe sein oder auch die frische Luft im Sonnenschein. Ganz gleich was, sitz nicht da und fühl dich unwohl … finde etwas, was dir jetzt wichtig ist, geh los und tu es.

Hummeln und Schmetterlinge

Wenn Menschen das Gesetz der zwei Füße anwenden, zeigen sie manchmal Verhaltensweisen wie bei Hummeln und Schmetterlingen. ‚Hummeln‘ bewegen sich von Workshop zu Workshop wie Hummeln von Blüte zu Blüte und befruchten die Workshops wechselseitig … und ‚Schmetterlinge‘ flattern umher, nippen hier und da, … genießen ‚die Sonne und das Leben‘ … und sehen dabei meist ‚einfach schön lebendig‘ aus.

Was ist ein dialogischer JA-Raum?

Was ist ein dialogischer JA-Raum?

Ein dialogischer JA-Raum entsteht dort, wo Menschen zwei grundlegenden Einladungen folgen:

  • Ich will dir tief und bejahend zuhören … und die dabei in mir auftauchenden ‚Deutungen‘ und ‚Wertungen‘ als von mir ‚gemacht‘ (an-)erkennen … und, bei Bedarf mit dir teilen.
  • Ich will mit dir zusammen etwas tun … und dabei deine Wünsche, Werte und Bedürfnisse genauso wichtig machen, wie meine eigenen.

… mit der Absicht:

  • Ich will das beides tun, weil ich davon ausgehe, dass das tiefe menschliche Begegnung ermöglichen wird in Verbindung mit ko-kreativer Lebendigkeit, … so wie es Martin Buber mit seinem DIALOGISCHEN PRINZIP beschreibt:

„Wo aber das Gespräch sich in seinem Wesen erfüllt,
zwischen Partnern, die sich einander in Wahrheit zugewandt haben,
sich rückhaltlos äußern und vom Scheinenwollen frei sind,
vollzieht sich eine denkwürdige,
nirgendwo sonst sich einstellende gemeinschaftliche Fruchtbarkeit.“

  • … und weil ich darauf hoffe, dass das unser Vertrauen in uns selbst und unsere ‚Fähigkeit zu wählen‘ stärken wird, … dass das unseren Respekt, unser Bejahen uns selbst und anderen gegenüber fördern wird … und dass wir im Miteinander-Sprechen und -Tun: lernen, uns entwickeln und Freude erleben werden.

Vielleicht funktioniert auch dieser Versuch einer Beschreibung:
„Stell dir ein Miteinander vor, in dem dir die anderen in einer freundlichen, dich bejahenden Haltung begegnen, … in dem du darauf vertraust, dass du ohne Vorbedingung dazu gehörst, einfach weil du da bist … und in dem du dich immer wieder neu eingeladen fühlst, dich so zu zeigen und einzubringen, wie du dich gerade jetzt erlebst, … so als wenn du in einem großen JA ‚unterwegs‘ wärst … einem JA, dass dich zusammen mit allen anderen Beteiligten ‚umfängt‘ und in dem du dich mit den anderen verbunden erlebst … und in dem du dich frei und sicher genug fühlst, deiner natürlichen Neugier zu folgen und Sachen zu erforschen, auszuprobieren und zu entdecken.“

Aus einer dritten Perspektive könnte mensch auch sagen:
„Stell dir vor, wie es wäre, wenn Menschen einander als ‚lebendigen Menschen‘ begegnen, als ‚legitimen anderen‘ (im Sinne der Biologie des bejahens), sich so vertrauen, miteinander kooperieren und sich wechselseitig in ihrer Entwicklung fördern und unterstützen.“

Das ist zumindest das, was ich, Martin Bonensteffen mit einem dialogischen JA-Raum verbinde … ein Raum, in dem ich einfach meine Hand offen halten kann.

Wofür 'Spielen'?

Wofür ‚Spielen‘?

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt. Was Schiller einst dachte, bestätigt heute die Neurowissenschaft: Im Spiel entfalten Menschen ihre Potenziale, beim Spiel erfahren sie Lebendigkeit.“ heißt es im Klappen-Text von Rettet das Spiel von Christoph Quarch und Gerald Hüther, der in einem ZDF-aspekte-Kurz-Video in 3 Min auch deutlich macht: „Spielen heißt, frei von Angst sein.“ Beides bringt unsere ‚Idee dahinter‘ bzw. unsere ‚Absicht‘ gut auf den Punkt.

Wir leben, wenn wir spielen.“ formuliert es Maturana in seinem brandeins-Interview Von der Freude von 2006 noch kürzer … und was Steven C. Hayes, der Haupt-Initiator und engagierteste Weiter-Entwickler von ACT, zum Thema Spielen zu sagen hat … bzw. welche persönliche Erfahrungen er dazu immer wieder veröffentlicht, … übersetze ich gerade … und werde es demnächst hier verlinken.

Das alles vielleicht als Hintergrund für unsere Einladung zum ‚Spielen‘ … am 26.-.28.03. im OpenSpace … hier auf der Seite mit der Suche nach den Links zu den aktuell fünf ‚versteckten Gedichten‘ … und vor allem aber auch für einen ’spielerischen Alltag‘, mit fröhlichen ‚Muster-Unterbrechungen‘, ‚Just-Cuz-ACTionen‘ und anderem.

Was werde ich dort vermutlich erleben können?

Was werde ich dort vermutlich erleben können?

Menschen, die ein OpenSpace mitgemacht haben, berichten regelmäßig davon, dass sie folgendes erlebt haben:

  • Ein gleichberechtigtes dominanzfreies Miteinander
  • Überraschungen und Spaß am Tun
  • Vielschichtiger Erfahrungsaustausch zu Themen, die dich wirklich bewegen
  • Lebendiges von- und miteinander Lernen
  • Ungewöhnliche Ideen … innovative Ansätze … und kreative Lösungen
  • Konkrete, tragfähige und umsetzbare Handlungsschritte (bzw. -Pläne)
  • Möglicherweise neue Projekte
  • Spirit und Aufbruchsstimmung
  • Gemeinschaftsgeist über jegliche Fremdheits-Grenzen hinweg

Oder anders: Du wirst vermutlich Erfahrungen machen, die dir später im Alltag (privat und beruflich) dienlich sind, … die dich immer wieder neue, mehr und andere Möglichkeiten finden lassen … du findest vielleicht den Zugang zu immer wieder neuer Lebendigkeit … kommst mit anderen, ganz unterschiedlichen Menschen in Kontakt … und erlebst, wie es ist, sich gegenseitig mit der je eigenen Einzigartigkeit zu bereichern.

Kurz: Du könntest dich lebendig erleben … möglicherweise spüren wie es sich anfühlt, achtsam, mitfühlend und tatkräftig zu leben … um anschließend flexibel, kraftvoll und ideenreich mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen … während du gleichzeitig deine Leitsterne fest immer im Blick behältst.

Um welche Themen wird es gehen?

Um welche Themen wird es gehen?

Die Themen ergeben sich aus Fragen und Anliegen, Fällen oder anderen ‚Arbeits-, Spiel- und Kreativ-Angebote‘, die die Mitmachenden einbringen … und daraus, zu welchen Thema es dann gerade Energie gibt. Insgesamt kann das eine große Spannbreite rund um das Thema Lebendigkeit haben:

  • Wie kann ich meinen Ich-muss-Stress reduzieren? … und ganz neue Lösungen er-finden.
  • Was kann ich beitragen? … und was brauche ich jetzt? — … um anzukommen? … dabei zu sein? … mich hier und jetzt ganz lebendig zu erleben?
  • Welche wertvollen ‚Krisen-Geschichten‘ gibt es zu teilen? Was will ich aus dieser ‚wilden Zeit‘ in der Zukunft beibehalten?
  • Wie will ich leben? Was ist mir wirklich wirklich wichtig? … und welche Zukunft will ich? … für mich? … und für meine/unsere Kinder und Enkel?
  • Achtsamkeit & Mitgefühl in ACTion = selbstgelenkte (r)Evolution?
  • Wie geht „bejahend hören und sprechen“? … welchen fundamentalen Unterschied macht das? … und wie kann ich das hier erlebte JA auch in meinen Alltag bringen?
  • Was ich da bei dir sehe, will ich auch können … zeigst du mir, wie du das machst? — Methoden- & Fall-Intervision bzw. Austausch zu Techniken und Strategien, ACT, GFK & Co. ins Leben zu bringen.
  • Welche Rolle spielt Lachen und Humor bei der Vermittlung von Ideen? Und was verbirgt sich hinter der ‚Zauber-Formel‘ STOP-LOOK-GO?
  • Wie können ACT, GFK & Co. den Weg bereiten … für mehr Lebendigkeit, Leichtigkeit und Lebensfreude? — ganzkörperliche Übungen und Experimente für den Alltag entdecken.
  • Wofür steht Autopoietik? … und welche Bedeutung haben diese Ideen für das, was wir hier erleben?
  • Wie kann das dem Wandel Raum geben? … und vielleicht sogar Transformation ermöglichen?

Denn das ist das besondere an einer Mitmach-Konferenz: alle werden gehört … und über konkrete Themen wird vor Ort gemeinsam entschieden … so dass letztlich das ‚bearbeitet‘ bzw. ‚bewegt‘ wird, was gerade ‚dran‘ ist … im Sinne von, was den Beteiligten den höchsten Nutzen verspricht.

Wofür Geschichten?

Wofür Geschichten*?

Menschen lieben Geschichten … in Geschichten werden ‚Ideen‘ und ‚Beispiele‘ lebendig … nachvollziehbar, … vorstellbar … spürbar … weil mensch eigene Erfahrung damit verknüpfen kann … wie z.B. in dem PDF Wofür Gedichte? … so gibt es einen direkten Bezug zum eigenen Leben … möglicherweise ein „Ahh, so könnte es gehen!“ … und, wenn es so weit ist … wen die Zeit ‚reif‘ ist … vielleicht sogar mit einer unmittelbar spürbaren Ermutigung es auszuprobieren.

So können Geschichten auch kraftvolle Bilder einer möglichen Zukunft malen … die uns inspirieren, konkrete Schritte in diese Richtung zu machen.

Mir gefällt auch die autopietische Idee, auch alle wissenschaftlichen Aussagen, Konzepte und Theorien als Geschichten* aufzufassen, … denn autopoietisch betrachtet, gibt es keine ‚objektive Wahrheit‘ an sich … sondern immer nur eine ‚jetzt in diesem Moment erlebte Innen-Wahrheit‘ … entstanden aus der ’subjektiven Deutung‘ von Zeichen und Symbolen. In diesem Sinne ist dann alles ‚Be-Nennung bzw. Beschreibung eines Erlebens‘ … oder halt eine ‚Geschichte‘.

*P.S.: Geschichten als Synonym verwendet für: Aussagen, Erklärung, Erzählungen, Hypothesen, Konzepte, Narrative, Theorien, …

Wer kann mitmachen?

Wer ist eingeladen mitzumachen?

Wer sich von der Grund-Idee angesprochen fühlt … den Prinzipien von Gewaltlosigkeit und Augenhöhe zustimmt … und bereit ist, sich mit eigenen Ideen, Themen, Erfahrungen und Bedürfnissen einzubringen, darf sich herzlich eingeladen fühlen, dazu zu kommen und mit zu forschen, wie ‚mehr Lebendigkeit‘ für sich selbst und im Miteinander gelingen kann … bzw. was sie fördert und regeneriert, wo sie im Moment vielleicht eingeschränkt ist.

Die Mit-Mach-Möglichkeiten von ACT PRAXIS, und damit auch dieses Online-Mitmach-Treffen, richten sich prinzipiell an Menschen:

  • die beratend, begleitend oder therapeutisch tätig sind und in einer erfahrungsorientierten Lernumgebung ihr methodisches Repertoire und ihre berufliche Kompetenz erweitern wollen,
  • die gerade dabei sind, sich das berufliche Feld der Beratung, der Therapie oder des Coachings zu erschließen … die sich dabei an zeitgemäßen, hochwirksamen und lebensdienlichen Ansätzen orientieren wollen … und die die darin enthaltenen Ideen, Werkzeuge und Methoden, für sich selbst anwenden wollen.
  • die eher allgemein von den zahlreichen Impulsen einer kontinuierlichen Persönlichkeitsentwicklung profitieren möchten: für ihre persönliche Situation, ihre Beziehung(en) oder ihr jeweiliges Berufsfeld.
Was passiert konkret? Wie läuft das ganze ab?

Ablauf und zeitliche Struktur in Stichworten

Das Treffen ist in sechs (plus zwei) ZEIT-RÄUME aufgeteilt. Das soll einen guten Überblick geben und ein ‚Aus-‚ bzw. ‚Einklinken‘ in einzelnen Einheiten ermöglichen.

Freitag 26. März

ab 13:30 Uhr: locker zusammen kommen … sich umschauen … in einem Raum: Technik ausprobieren, Fragen stellen und Sicherheit gewinnen … und im Café: plaudernd Kontakte knüpfen und auffrischen
14:00 Uhr, ZEIT-RAUM 1: Offizieller Start … mit einer Kontakt-Übung und einer ‚großen Runde‘ … danach Ideen, Anbote und Wünsche sammeln … Abend-Pause …
19:30 Uhr, ZEIT-RAUM 2: … falls gewünscht eine Abend-Einheit … und/oder gemütlicher Ausklang am virtuellen Kamin.

Samstag 27. März

08:00 Uhr, (optionaler) BEWEGUNGS-RAUM: Wer mag beginnt mit einer Stunde gemeinsamer Bewegung …
10:00 Uhr,  ZEIT-RAUM 3: gemeinsames Arbeiten, Forschen und Ausprobieren … auch mit Körper-Übungen und viel Bewegung
13:00 Mittagspause mit der Einladung zu ‚gemeinsamen‘-Spaziergängen …
15:00 Uhr,  ZEIT-RAUM 4: gemeinsames Arbeiten, Forschen und Ausprobieren … ebenfalls ‚bewegt‘
18:00 Abend-Pause …
19:30 Uhr, ABEND-RAUM 5: ggf. online kreativ sein & ‚feiern‘ … gemütlicher Ausklang.

Sonntag 28. März

08:00 Uhr, (optionaler) BEWEGUNGS-RAUM: Einladung zu einer Stunde gemeinsamer Bewegung …
10:00 Uhr,  ZEIT-RAUM 6: abschließende ‚Arbeiten‘, Ergebnisse zusammentragen, Ideen für den kommenden Alltag entwickeln … und vielleicht sogar gemeinsame Projekte starten …
13:00 offizielles Ende … mit anschließendem ‚Aufräumen‘.

Kosten, MwSt., Bestätigungen & Co.

Erfahrungs-Ermöglichungs-Beitrag

Bitte schätze selbst ein, wie viel du dir diese Erfahrung ‚wert‘ sein lassen willst und kannst … und auch wenn ich bereits sehr viel Zeit (und Herzblut) eingebracht habe … und meine Einkommenssituation durch den erneuten Ausfall der Live-Veranstaltung weiter ‚eingeschränkt‘ ist … will ich diese Veranstaltung in erster Linie als ‚großes Experiment‘ betrachten … und vor allem aber darauf vertrauen, dass der EEB, den mir die Mitmachenden geben, von Herzen kommt.

Die folgende Staffelung kann dir vielleicht eine gewisse Orientierung geben … und fühl dich bitte frei …

Student:innen, Refrendare, Psycholog:innen in Ausbildung, Menschen in anderen Ausbildungen und andere Wenig-Verdienende …
Unterer EEB: 90 EUR

Normal-Verdienende, Menschen im Ruhestand mit guten Bezügen und Menschen mit regelmäßigem Einkommen …
Normal EEB: 180 EUR

Falls du über ‚freie Mittel‘ verfügst und diese vielleicht einsetzen willst, um Beiträge von Menschen mit eher eingeschränkten Möglichkeiten ‚aufzustocken‘, dann wähle bitte einen …
Unterstützer-Beitrag: 270 – 360 EUR

Reduzierter EEB: Wenn du gern mitmachen möchtest, im Moment jedoch selbst den unteren EEB als Hürde erlebst, dann sprich mich bitte an. Mit einem freundlichen Blick auf alle Beteiligten, schauen wir dann nach einer Lösung … und werden vermutlich eine finden.

Mehrwert-Steuer, Rechnung & MM-Bestätigung

Alle oben genannten Beiträge verstehen sich inkl. MwSt. Sie wird auf der Rechnung ausgewiesen, die wir dir als PDF zur Überweisung zusenden.

Wenn du gern eine zusätzliche, inhaltliche Mitmach-Bestätigung hättest, dann sprich mich bitte an, wir finden dann einen Lösung, die mit vertretbarem Aufwand umsetzbar ist.

Storno-Kosten

Wenn du deine Anmeldung stornieren möchtest, mach das bitte schriftlich und schreib gleich deine Kontoverbindung dazu. Ich erstatte dir dann deinen EEB abzüglich einer Organisations-Pauschale von 40 EUR.

Was bedeutet Erfahrungs-Ermöglichungs-Beitrag?

Was bedeutet Erfahrungs-Ermöglichungs-Beitrag?

Das Wort Erfahrungs-Ermöglichungs-Beitrag bringt auf den Punkt, worum es mir, Martin Bonensteffen, geht: Eben nicht darum, ‚Experten-Wissen‘ zu verkaufen … sondern Gelegenheiten und Situationen zu schaffen, in denen lebendige Erfahrungen möglich werden, … indem wir frei verfügbares ‚OpenSource-Menschheits-Wissen‚ ausprobieren, erfahren und so miteinander teilen, dass es sich verbreitet und immer mehr Menschen es nutzen können, um ihre Lebendigkeit zu fördern oder dort, wo sie sie als eingeschränkt erleben, zu regenerieren.

Um diese Erfahrungen zu ermöglichen, bringe ich rund um diese Mitmach-Konferenz viel ein … vor allem Lebenszeit. Und so wünsche ich mir einen Beitrag zu meinem ‚Lebensunterhalt‘ … oder anders: Mit deinem Erfahrungs-Ermöglichungs-Beitrag ermöglichst du mir, dir die Erfahrung zu ermöglichen.

 

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aktualisiert am: 21.03.2021