Martin Bonensteffen

Martin BonensteffenDipl.-Ing. (FH), Jg. 1963, 2 Töchter, 2 Enkel

Nach fast 10 Jahren Karriere im technischen Vertrieb arbeite ich seit 1999 freiberuflich, selbständig und habe inzwischen viele mögliche Hüte: psychologischer Coach, Trainer und Supervisor für ACT & Co., Facilitator für agile Kommunikation, systemischer Mediator und Begleiter von lebendigen Konfliktlösungs-, Veränderungs- und Selbstorganisationsprozessen.

Bei allem, was ich für und mit meinen Klienten und Kunden tue, bewegen mich vor allem drei Fragen:

  • Was fördert persönliche und selbstwirksame Entwicklung?
  • Wie kann lebendige Kommunikation auf Augenhöhe gelingen?
  • Was unterstützt kooperatives wirksames Miteinander?

WOFÜR?

„Ich will in einer lebendigen, atmenden, pulsierenden Welt leben … in der die Menschen frei wählen … und in der sie, verbunden in gesunden Beziehungen und Gemeinschaften, ihr Potenzial entfalten.“ Dies so zu benennen, ist ein Versuch, auf den Punkt zu bringen, worum es mir letztlich geht … bei allem, was ich tue … wofür ich mich einsetzen und engagieren will … quasi als ‚unerreichbarer Leitstern‘ an dem ich mich immer wieder orientiere.

WIE?

„Hierfür trage ich lebensförderliche Ideen, Konzepte und Methoden zusammen, probiere sie selbst aus, arbeite das, was wirkt, heraus und vermittele dies zusammen mit Menschen, die in die gleiche ‚Richtung‘ unterwegs sind.“ Dieser Satz beschreibt, wie ich mich in den letzten Jahren dafür eingesetzt habe … und wie ich es auch weiter tun will.

WAS?

Ich bin froh, dass ich 2011 ACT & Co. gefunden habe. Mit ihrem Fokus auf die PSYCHISCHE FLEXIBILITÄT*, ihrer Ausrichtung auf wirksame Prinzipien und ihrem OpenSource-Gedanken kann ich alle anderen Ansätze zum Thema ‚innere Arbeit‘ darauf beziehen und einsortieren. Und mit ACT PRAXIS organisiere ich jetzt Übungsgruppen und Lernveranstaltungen zur Vermittlung und Verbreitung von ACT & Co. und knüpfe und unterstütze Netzwerke dazu.

*Psychisch flexibel (innerlich frei) lebe ich dann, wenn ich bemerke, was gerade in mir passiert (wenn ich mitkriege, welche Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Handlungsimpulse gerade in mir lebendig sind) und wenn ich dann, ausgerichtet auf das, was mir wirklich wirklich wichtig ist, aktiv werde (wenn ich das sage und/oder tue, was mich am ehesten in dieser Richtung voran bringt)

Innerlich frei, selbstbestimmt und erfüllt leben heißt für mich:

  • Das, was gerade jetzt passiert, von Moment zu Moment neu bejahen und dann – klar ausgerichtet – gestaltend aktiv werden.
  • Mich von dem, was auftaucht, überraschen lassen und dabei rhythmisch zwischen den Polaritäten des Lebens wechseln:   verbunden und frei  |   freudig und traurig   |   nah und distanziert   |   tun und entspannen
  • Und mir selbst, wie auch meinem Gegenüber, immer wieder freundlich zu zu lächeln und uns in unserem Scheitern nicht zu ernst zu nehmen.

Meine Lieblings-Annahmen und -Sichtweisen sind:

  • Ich kann niemanden ändern … außer: „Mich selbst“.
  • Jeder Mensch macht jeden Moment das Beste, was er gerade kann.
  • Lernen braucht Anfängergeist und Nichtwissen … und wiederholen hilft.
  • Kooperation ist zutiefst menschlich … und Wettbewerb auch.
  • Das Leben ist komplex, nichtlinear dynamisch und nicht vorherbestimmt.
    Es entwickelt sich spiralförmig, in rhythmischen Zyklen und in sich wiederholenden Mustern.
  • Der Blick zurück ist wie ein Blick in den Rückspiegel, manchmal hilfreich …
    … selten über-lebenswichtig.
  • Es gibt immer eine neue, andere Möglichkeit.
  • Unterschiedlichkeit ist eine Ressource.

Diese Annahmen nutze ich, weil sie sich für mich als hilfreich erwiesen haben. Wenn mir Annahmen begegnen, die einfacher oder wirksamer scheinen, als die, die ich gerade benutze, probiere ich sie aus. Bewähren sie sich, nehme ich sie in meine Sammlung auf oder tausche sie gegen eine meiner bisherigen Annahmen aus.