Orga-Team

Auch die 6. ACT PRAXIS TAGE 2020 werden wieder von einem Team organisiert. Wir verstehen uns dabei als ‚vorbereitende Gastgeber‘ und, frei nach Gunther Schmidt, auch als ‚Realitäten-Kellner‘.

Martin Bonensteffen

Jahrgang 63, 2 erwachsene Kinder, 3 Enkel – Link zum Profil

Ich arbeite freiberuflich als Trainer, Coach und Facilitator für ACT und für agile Kommunikation und begleite Veränderungsprozesse auf persönlicher wie auch auf Team- und Organisations-Ebene. „Raus aus der Gewohnheitsfalle – rein in ein freieres, selbstbestimmtes Leben.“ könnte dabei die Überschrift für meine Arbeit sein.

Die zentrale Frage ist für mich dabei: „Wie wird Veränderung hin zu bewussterem, wertegeleitetem und damit wirkungsvollerem Entscheiden, Kommunizieren und Handeln möglich?“ Neben der systemischen Sicht, auf Beziehungs- und Organisations-Ebene, und der funktional kontextuellen Sichtweise, auf intrapersoneller Ebene, ist meine langjährige Achtsamkeits-Praxis Grundlage meiner Arbeit.

Als ich Anfang 2011 eher zufällig auf ACT gestoßen bin, war ich spontan begeistert von dieser genialen Zusammenstellung von dem, was wirkt. Da die Grundwerte von ACT voll und ganz mit meinen persönlichen Werten übereinstimmen, habe ich diesen Ansatz inzwischen sowohl als ‘berufliche Heimat’ gewählt, als auch zur ‚ersten Wahl‘ meines persönlichen Engagements gemacht.

Mit der Initiative ACT PRAXIS will ich dazu beitragen, dass sich ACT-Anwender im deutschsprachigen Raum zu einer lebendigen, berufsübergreifenden Community zusammenfinden, in der sich die Menschen mit ihrer Unterschiedlichkeit bereichern.

Daniela Seidler

Jahrgang 72, 2 Kinder

Was bewegt dich? Was ist dir wirklich wirklich wichtig?
Ich bin Counselor für Kunst- und Gestaltungstherapie und beschäftige mich gerne mit Themen wie Wachstum, Entwicklung, Bewusstsein, Kreativität und Lernen.

Jeder Baum, jede Blume weiß genau, wie seine oder ihre „Optimalversion“ aussieht und entwickelt sich zu ihrer vollkommenen Schönheit. Genauso ist jeder Mensch einzigartig und weiß tief in seinem Inneren genau, was für ihn gut und richtig ist und wie er sich optimal entwickeln kann. Uns dessen bewusst zu sein und die Umgebung zu schaffen, die Entfaltungsmöglichkeiten für alle bietet, das bedeutet für mich lebendig leben. Bewusst eigene Bedürfnisse wahrnehmen, diese kommunizieren und auch für andere einen Raum schaffen, in dem sie sein können, mit allem was sie sind.

An ACT begeistert mich, dass alles was sich zeigt, sein darf und dass es immer eine Wahl gibt. ACT ist für mich lebendiges Lernen auf Augenhöhe.

Ich engagiere mich für die ACT PRAXIS TAGE, weil jeder Mensch, den ich kennenlerne mein Leben noch bunter und reicher macht. Ich bin neugierig auf all die Entwicklungs-Geschenke, die auf uns warten.

Karin Lindner

Jahrgang 67, 2 erwachsene Söhne

Was bewegt dich? Was ist dir wirklich wirklich wichtig?
Das Leben ist Veränderung! Wer bin ich, wenn alles, was Halt gibt, weg fällt? Wer bin ich wirklich, wenn ich merke, dass die alten Konditionierungen für mich einfach nicht mehr stimmig sind?
Wenn ich nicht mehr in das „Alte“ passe, bin ich dann noch richtig? Ich sage ja! Ja trotz aller Schwierigkeiten durch die ich auf meinem Weg gegangen bin, ja zu meiner Leichtigkeit, meiner Sensibilität, meiner Lebensfreude und meiner Lebendigkeit. Ich bin nicht falsch. Ich passe nur nicht mehr in die Schuhe, die ich jahrelang anhatte. Um in diesem Bild zu bleiben: das Leben hat noch mehr Schuhe … und manchmal gehe ich auch barfuß ;-)

Zu forschen und neugierig-spielerisch keine festgelegte Lösung sondern eine gewisse Flexibilität und gleichzeitig genug Stabilität in meinem persönlichen Lebensprozess zu finden, das ist mir wirklich wichtig. Dazu gehören für mich Werte wie Offenheit und Klarheit, Verbundenheit und Selbständigkeit. Achtsam mit mir selbst zu sein und dabei frei beweglich.

An ACT begeistert mich die Vorstellung, jederzeit handlungsfähig zu sein. Mich nicht nur als neugierig und aufgeschlossen zu lieben oder mich in schwierigen Phasen abzulehnen oder gar zu hassen, sondern gerade in meinen persönlichen Tiefen festzustellen, dass ich mich selbst regulieren kann, wenn ich achtsam bei mir bin. Die größte Unterstützung in meinem Leben bekam ich durch die Fähigkeit mich und andere durch Achtsamkeit besser wahrnehmen zu können. Das hilft mir auch bei meinen Klienten im Coaching und in der Begleitung durch persönliche Veränderungsprozesse.

Ich engagiere mich für die ACT PRAXIS TAGE, weil ich neugierig bin, auf Menschen, die ebenfalls neugierig sind, darauf ACT noch besser zu verstehen und auf die Gelegenheit, mich und andere durch die Mitarbeit noch besser kennenzulernen.

Manfred Prothmann

Jahrgang 54

Was bewegt dich? Was ist dir wirklich wirklich wichtig?
Ich bin beständig auf der Suche nach Neuem und habe doch das Gefühl, dass ich längst angekommen bin. Ich kenne ACT kaum, kenne aber die zugrundeliegenden Methoden und sie decken sich mit dem, was ich anwende.

Ich habe in den letzten Jahren teilweise therapeutisch und teilweise als Projektmanager in der IT-Branche gearbeitet. Was mich am meisten interessiert, sind Menschen und die Beziehungen zu Menschen. Gerade in der Arbeit in den Projekten ist mir immer wieder aufgefallen, wie effektiv und wirksam man mit guten Beziehungen arbeiten kann und wie schnell man mit gestörten Beziehungen an seine Grenzen kommen kann und auf sich selbst zurückgeworfen wird.

Ich engagiere mich für die ACT PRAXIS TAGE, weil ich das Bedürfnis habe, mit gleichgesinnten Menschen zusammen zu sein und etwas Sinnvolles tun möchte. Ich freue mich auf den OpenSpace und auf den Austausch mit den Teilnehmern.

 

In früheren Teams dabei

Diese Menschen habe schon einmal ACT PRAXIS TAGE mitorganisiert und wesentlich zum Gelingen früherer Veranstaltungen beigetragen.

Uta Johanna Walle

Jahrgang 68, 7 erwachsene Kinder

Was bewegt dich? Was ist dir wirklich wirklich wichtig?
Schon in sehr jungen Jahren habe ich mich gefragt: Wie funktioniert das Leben? Was ist der Sinn? Wie kann ich es selbstmächtig gestalten? Wie unabhängig und doch verbunden sein? Und diese Fragen begleiten mich bis heute.

Das Leben mit meiner Großfamilie war sehr intensiv, lehr- und erfahrungsreich, immer wieder herausfordernd … und auch oft überraschend. Die Fragen, „Wie kann ein gesundes, nährendes Miteinander funktionieren?“ und „Wie kann ich dazu beitragen, menschliches Wohlergehen zu fördern?“, haben mich dann zu meiner heutigen Arbeit als Trainerin und Coach auf der Basis der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach M. Rosenberg gebracht.

Besonders gefällt mir hier die Grundannahme, dass jeder Mensch einzigartig, wertvoll und aus sich heraus vollkommen ist.

Zusammengefasst ist  für mich wesentlich: eigenverantwortlich zu leben, indem ich bejahend und achtsam gegenüber dem, was jetzt passiert, das tue, was meinen Werten entspricht.

Deshalb bin ich auch von ACT begeistert. Dieser Ansatz entspricht, voll und ganz meiner persönlichen Ausrichtung, meinen Werten und er bereichert mich in meiner Arbeit mit Menschen. Außerdem unterstützt ACT mich bei meiner persönlichen Weiterentwicklung.

Für die ACT PRAXIS TAGE engagiere ich mich, weil ich das als geniale Chance sehe, miteinander und voneinander zu lernen. Im Orga-Team kann ich nicht nur ‚hinter die Kulissen‘ schauen, sondern so schon die Vorbereitungsphase, die ich als achtsam, offen und ehrlich erlebe, dafür nutzen.

Ditte Endriß

Jahrgang 58, 3 erwachsene Kinder, 3 Enkel

Was bewegt dich? Was ist dir wirklich wirklich wichtig?
Mich interessiert die Interaktion „mit mir selbst“. Wie gehe ich mit mir um, wie nehme ich mich wahr, wie nehme ich meine Umwelt wahr … wie will ich handeln? Und mich interessiert die zwischenmenschliche Interaktion. Wie gehen wir miteinander um, wie sprechen wir miteinander und was für Möglichkeiten gibt es, dies zu verändern … hin zu mehr Verbundenheit?
Nach vielen Jahren therapeutischer Ausbildungen (Kinesiologie, Systemische Arbeit, Kommunikationstraining nach Marschall B. Rosenberg, Psychotherapie, Körperpsychotherapie und IndividualSystemik) habe ich 2017 meine Praxis eröffnet.

Mich begeistert ACT, dass ich sie täglich als eine Verbindungs- oder Verknüpfungsstelle zwischen altem und neuem Wissen aller Therapieformen erlebe. Eine Chance für Eigenprozesse und bei der Begleitung anderer. Da will ich mit mir und anderen weiterforschen.

Für die ACT PRAXIS TAGE engagiere ich mich, weil ich hier ein großes Potenzial sehe, meinen „Werkzeugkoffer“ zu ergänzen, um Veränderungen zu erleichtern – und um neue Wege zu gehen:

  • Neue Sichtweisen kennenzulernen
  • Im OpenSpace ein „anderes“ Lernen zu erfahren
  • Erfahrungen auszutauschen
  • Einblicke in viele Therapierichtungen zu bekommen
  • Kontakt mit vielen interessanten Menschen und Ihrer Unterschiedlichkeit zu knüpfen.