Orga-Team

Die 5. ACT PRAXIS TAGE 2019 werden wieder von einem Team organisiert. Wir verstehen uns dabei als ‚vorbereitende Gastgeber‘ und, frei nach Gunther Schmidt, auch als ‚Realitäten-Kellner‘.

Martin Bonensteffen

Jahrgang 63, 2 erwachsene Kinder, 2 Enkel – Link zum Profil

Ich arbeite freiberuflich als Trainer, Coach und Facilitator für ACT und für agile Kommunikation und begleite Veränderungsprozesse auf persönlicher wie auch auf Team- und Organisations-Ebene. „Raus aus der Gewohnheitsfalle – rein in ein freieres, selbstbestimmtes Leben.“ könnte dabei die Überschrift für meine Arbeit sein.

Die zentrale Frage ist für mich dabei: „Wie wird Veränderung hin zu bewussterem, wertegeleitetem und damit wirkungsvollerem Entscheiden, Kommunizieren und Handeln möglich?“ Neben der systemischen Sicht, auf Beziehungs- und Organisations-Ebene, und der funktional kontextuellen Sichtweise, auf intrapersoneller Ebene, ist meine langjährige Achtsamkeits-Praxis Grundlage meiner Arbeit.

Als ich Anfang 2011 eher zufällig auf ACT gestoßen bin, war ich spontan begeistert von dieser genialen Zusammenstellung von dem, was wirkt. Da die Grundwerte von ACT voll und ganz mit meinen persönlichen Werten übereinstimmen, habe ich diesen Ansatz inzwischen sowohl als ‘berufliche Heimat’ gewählt, als auch zur ‚ersten Wahl‘ meines persönlichen Engagements gemacht.

Mit der Initiative ACT PRAXIS will ich dazu beitragen, dass sich ACT-Anwender im deutschsprachigen Raum zu einer lebendigen, berufsübergreifenden Community zusammenfinden, in der sich die Menschen mit ihrer Unterschiedlichkeit bereichern.

Uta Johanna Walle

Jahrgang 68, 7 erwachsene Kinder

Was bewegt dich? Was ist dir wirklich wirklich wichtig?
Schon in sehr jungen Jahren habe ich mich gefragt: Wie funktioniert das Leben? Was ist der Sinn? Wie kann ich es selbstmächtig gestalten? Wie unabhängig und doch verbunden sein? Und diese Fragen begleiten mich bis heute.

Das Leben mit meiner Großfamilie war sehr intensiv, lehr- und erfahrungsreich, immer wieder herausfordernd … und auch oft überraschend. Die Fragen, „Wie kann ein gesundes, nährendes Miteinander funktionieren?“ und „Wie kann ich dazu beitragen, menschliches Wohlergehen zu fördern?“, haben mich dann zu meiner heutigen Arbeit als Trainerin und Coach auf der Basis der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach M. Rosenberg gebracht.

Besonders gefällt mir hier die Grundannahme, dass jeder Mensch einzigartig, wertvoll und aus sich heraus vollkommen ist.

Zusammengefasst ist  für mich wesentlich: eigenverantwortlich zu leben, indem ich bejahend und achtsam gegenüber dem, was jetzt passiert, das tue, was meinen Werten entspricht.

Deshalb bin ich auch von ACT begeistert. Dieser Ansatz entspricht, voll und ganz meiner persönlichen Ausrichtung, meinen Werten und er bereichert mich in meiner Arbeit mit Menschen. Außerdem unterstützt ACT mich bei meiner persönlichen Weiterentwicklung.

Für die ACT PRAXIS TAGE engagiere ich mich, weil ich das als geniale Chance sehe, miteinander und voneinander zu lernen. Im Orga-Team kann ich nicht nur ‚hinter die Kulissen‘ schauen, sondern so schon die Vorbereitungsphase, die ich als achtsam, offen und ehrlich erlebe, dafür nutzen.

Daniel Teichmann

Jahrgang 76, 1 Kind

Was bewegt dich? Was ist dir wirklich wirklich wichtig?
Aktuell bewegen mich Liebe & Leid. Dabei ist es mir wichtig, offen für die angenehmen und die schmerzhaften Seiten meines Lebens zu sein. Es ist mir wichtig, mich freundlich um mich zu kümmern und dabei in Bewegung zu bleiben.

Was interessiert/begeistert dich an ACT?
Ich empfinde die ACT als lebendig, menschlich, flexibel und pragmatisch. Was ich in der ACT gelernt habe, hilft mir und den Menschen in meiner Umgebung, bzw. denen, die bei mir in der Praxis Hilfe suchen, dabei, ein volleres Leben zu leben. Dies hat zum einen mit dem Menschenbild der ACT zu tun … wir sind alle Menschen mit Problemen. Und wir alle sind mit einer Art Werkzeugkoffer ausgestattet, der es uns erlaubt, mit unseren Problemen umzugehen. Das erlebe ich als sehr entlastend, da die künstlichen Aufteilungen in „gesund“ und „krank“, „normal“ und „gestört“, „Patient“ und „Therapeut“ wegfallen. Zudem liebe ich den experimentellen Ansatz, das Testen von Hypothesen und Dinge erlebbar zu machen.

Wieso engagierst du dich für die ACT PRAXIS TAGE?
Da ich dort bei meinem 1. Mal, im März 2018 wertvolle Erfahrungen machen durfte. Erfahrungen in einer Gruppe, die ich als außergewöhnlich bereichernd erlebt habe. Menschliche Erfahrungen voller Offenheit und Vertrauen.

Karin Lindner

Jahrgang 67, 2 erwachsene Söhne

Was bewegt dich? Was ist dir wirklich wirklich wichtig?
Das Leben ist Veränderung! Wer bin ich, wenn alles, was Halt gibt, weg fällt? Wer bin ich wirklich, wenn ich merke, dass die alten Konditionierungen für mich einfach nicht mehr stimmig sind?
Wenn ich nicht mehr in das „Alte“ passe, bin ich dann noch richtig? Ich sage ja! Ja trotz aller Schwierigkeiten durch die ich auf meinem Weg gegangen bin, ja zu meiner Leichtigkeit, meiner Sensibilität, meiner Lebensfreude und meiner Lebendigkeit. Ich bin nicht falsch. Ich passe nur nicht mehr in die Schuhe, die ich jahrelang anhatte. Um in diesem Bild zu bleiben: das Leben hat noch mehr Schuhe … und manchmal gehe ich auch barfuß ;-)

Zu forschen und neugierig-spielerisch keine festgelegte Lösung sondern eine gewisse Flexibilität und gleichzeitig genug Stabilität in meinem persönlichen Lebensprozess zu finden, das ist mir wirklich wichtig. Dazu gehören für mich Werte wie Offenheit und Klarheit, Verbundenheit und Selbständigkeit. Achtsam mit mir selbst zu sein und dabei frei beweglich.

An ACT begeistert mich die Vorstellung, jederzeit handlungsfähig zu sein. Mich nicht nur als neugierig und aufgeschlossen zu lieben oder mich in schwierigen Phasen abzulehnen oder gar zu hassen, sondern gerade in meinen persönlichen Tiefen festzustellen, dass ich mich selbst regulieren kann, wenn ich achtsam bei mir bin. Die größte Unterstützung in meinem Leben bekam ich durch die Fähigkeit mich und andere durch Achtsamkeit besser wahrnehmen zu können. Das hilft mir auch bei meinen Klienten im Coaching und in der Begleitung durch persönliche Veränderungsprozesse.

Ich engagiere mich für die ACT PRAXIS TAGE, weil ich neugierig bin, auf Menschen, die ebenfalls neugierig sind, darauf ACT noch besser zu verstehen und auf die Gelegenheit, mich und andere durch die Mitarbeit noch besser kennenzulernen.