Methoden

Unser grundlegender Ansatz ist: „Lernen durch Erleben“ verbunden mit „ganzkörperlichem Verstehen“. Auf dieser Ebene arbeiten wir systemisch, körperorientiert und ganzheitlich.

Die Methoden mit denen wir arbeiten, nutzen wir, weil wir sie selbst als wirksam erlebt haben. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Was sie verbindet ist, dass sie einfach, transparent, freilassend und leicht umsetzbar sind … und vor allem, dass sie den ACT zugrunde liegenden Prinzipien und Werten entsprechen.

Die wichtigsten sind:

ACT Übungen und Metaphern die in erster Linie darauf zielen, die psychische Flexibilität zu erhöhen. Sie stärken die Fähigkeit mit den Herausforderungen des Lebens beweglich und kreativ um zu gehen. Die hohe Wirksamkeit wird nicht nur von den vielen Anwendern bestätigt, sondern auch durch eine ständig wachsende Zahl wissenschaftlicher Studien. Da ACT ein OpenSource Ansatz ist, sind viele Materialien frei für jeden zugänglich.

Mindsight Training: In diesem auf Daniel J. Siegel zurückgehenden Ansatz werden gezielt Achtsamkeit und Gewahrsein trainiert. Das Ziel ist die immer bessere Integration von Geist, (ganzkörperlichem) Gehirn und den Beziehungen zu anderen. Es ist die Grundübung in dem von Daniel Siegel begründete Gebiet der Interpersonellen Neurobiologie. Hier bemüht er sich um die Zusammenarbeit und Synthese zwischen einer großen Breite von Wissensansätzen über unser Menschsein und will sich damit dem annähern, was Menschsein eigentlich bedeutet.

Autopoietische Verkörperungsarbeit: In dieser von Siegfried Essen entwickelten Arbeit werden die Aspekte des Mindsight Trainings verkörpert. „Vermischtes unterscheiden und Getrenntes verbinden“ ist dabei eines der Leitprinzipien. Sie zeigt, wie die Aspekte von Verbundenheit und Wahlfreiheit in jedem Einzelnen und im ‚großen Ganzen‘ heilsam wirken können. In seinem Buch „Selbstliebe als Lebenskunst“ beschreibt Siegfried Essen leicht lesbar und umfassenden den Hintergrund und wie es im Alltag umsetzbar wird.

Agile Kommunikation: Dieser Ansatz basiert auf den Haltungen der GfK (Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg) und des Dialogs (nach David Bohm) und bringt die Ideen der ‚Embodied Communication‘ (von Maja Storch) mit den Erkenntnissen der Forschungen zu Komplexität und Selbstorganisation zusammen. Er unterstützt nicht nur die Lösung von Konflikten, sondern erleichtert generell den Umgang mit unterschiedlichen Erlebenswünschen (Bedürfnissen) im menschlichen Miteinander und fördert die Hervorbringung von Lösungen in Gruppen.

Hypnosystemischer Ansatz und ZRM: Mit dem hypnosystemischen Ansatz nach Gunther Schmidt und dem daraus von Maja Storch maßgeblich entwickelten Zürcher Ressourcen-Modell (ZRM) werden auch die als ‚unwillkürlich‘ erlebten Prozesse unseres Lebens mit berücksichtigt und einer absichtsvollen Veränderung zugänglich.

Gewohnheits-Tier-Modell: Dieses bildlichen Modell will die Erkenntnisse aus den obigen Ansätzen leicht verständlich zugänglich machen. Es bietet eine Sichtweise an, wie wir zu unseren Gewohnheiten (gewohnte, d.h. unwillkürlich ablaufende, Denk- Fühl- und Verhaltensmuster) kommen … was sie uns nutzen … wie wir sie verändern können … wie es kommt, dass genau das oft ‚unmöglich‘ erscheint … und wie es dann doch ‚manchmal‘ gelingen kann.