ACT Erfahrene

Wie in einem Aikido-Training werden bei den ACT PRAXIS Veranstaltungen die, die viel Erfahrung haben, mit denen üben, die wenig Erfahrung haben oder die ganz neu dazu kommen.

Dabei bringen folgende Personen immer wieder ihr Know-how und ihre Erfahrungen mit ACT & Co. mit ein. Was alle verbindet, ist die funktional kontextuelle Sichtweise und der immer wieder frische ‚Anfängergeist‘:

Dr. med. Herbert Assaloni, Winterthur, Schweiz

Herbert AssaloniHerbert Assaloni ist Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie in eigener Praxis in Winterthur (Zum beherzten Leben). Vor dem Hintergrund einer psychotherapeutischen Grundausbildung in integrativer Therapie/Gestalttherapie (Netzwerk Psychotherapie Zürich) sowie Weiterbildungen in Psychotraumatologie, Dialektisch-Behavioraler Therapie (DBT) und Emotionsfokussierter Therapie (EFT) setzt er sich seit 2007 intensiv mit ACT auseinander und seit 2010 auch mit FAP.

Er hält Workshops und Vorträge zu ACT in Deutschland, Österreich und der Schweiz und hat im Rahmen der Bildungswerkstatt ACT sowohl die Winterthurer ACT-Tage 2010, 2011 und 2012, wie auch Workshops mit internationalen Referenten zu ACT, CFT und FAP mitorganisiert.

In „Die Entdeckung der Achtsamkeit in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen“, Psychiatrie Verlag, 2013 hat er einen Beitrag zur achtsamkeits- und werteorientierten Arbeit mit traumatisierten Menschen veröffentlicht und in „Arbeiten mit ACT – ein Fallbuch“, Hogrefe Verlag, 2015, ist ein Kapitel zum Einbezug von kreativen Arbeitsweisen in die ACT von ihm erschienen.

Als Mitpionier von ACT im deutschen Sprachraum verbindet er ACT und FAP auf innovative und kreative Weise mit anderen Therapieverfahren und nonverbalen Ausdrucksformen. Die Prinzipien von ACT und RFT und die funktional kontextuelle Sichtweise bilden die Grundlage seiner Arbeit mit Menschen als Gutachter, Arzt, Psychotherapeut und Supervisor.

Seit 2012 arbeitet er im Vorstand der DGKV (Deutschsprachige Gesellschaft für kontextuelle Verhaltenswissenschaften e.V.) mit, aktuell als 1. Vorsitzender.

Dr. Dipl.-Psych. Marie Christine Dekoj, Bad Mergentheim, Deutschland

Marie Christine Dekoj ist Psychologische Psychotherapeutin und seit 2010 ACT-Therapeutin. Sie arbeitet als Leitende Psychologin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II der Uni Ulm am BKH Günzburg.

In dem Projekt „Ansatzpunkte für die Weiterbehandlung von Patienten mit Panikstörung – was tun, wenn die Behandlung nicht hilft“ hat sie in Dresden als Studien-Therapeutin zusammen mit Dr. Andrew Gloster die Wirkung von ACT bei der Behandlung von Panikstörung untersucht.

Als Dozentin am Aus- und Weiterbildungsinstitut für Verhaltenstherapie und angewandte Psychologie (AWIP) vermittelt sie ACT mit großer Freude an angehenden Psychologischen Psychotherapeuten und, im Rahmen ihrer Tätigkeit, auch im Kollegenkreis.

An ACT begeistert sie vor allem das werteorientierte Vorgehen und die flexible Einsetzbarkeit in der klinischen Arbeit. Und da ihr besonders am Herzen liegt, ACT weiterzugeben, plant sie, eine Intervisionsgruppe in Ulm/Günzburg aufzubauen.

Dipl.-Psych. Björn Jansson, Jarmen, Deutschland

Björn Jansson
Björn Jansson arbeitet seit ca. 2009 mit ACT und am meisten begeistert ihn der „funktionale Kontextualismus“. Hier wird ein Verhalten nicht als „dysfunktional“ oder „krank“ diagnostiziert, sondern es ist einfach nur „hilfreich“ oder „weniger hilfreich“ im Hinblick auf das, was erreicht werden soll. Die Arbeit mit seinen Patienten ist für ihn damit „Heilung von Gesunden“.

Dabei sieht er sich mit seine Patienten „auf dem Weg“. Statt seine PatientInnen als alles-und-besser-wissender-Psychotherapeut zu ‚belehren‘, unterstützt er sie als Skilltrainer dabei, ihren ganz eigenen Weg zu finden und zu wachsen. „Mit ACT kann ich Menschen helfen, groß zu werden und sich nicht mehr klein machen zu müssen.“

So erlebt er bei seiner Arbeit mit ACT sowohl mit seinen Patienten wie auch mit den TeilnehmerInnen in seinen Seminaren immer wieder außergewöhnliche Situationen des menschlichen Kontaktes und des Wachsens und Frei-Werdens.

Gemeinsam mit Anja Meyer engagiert er sich für die Verbreitung von ACT im Nordosten von Deutschland und dafür, Menschen zu unterstützen, ACT zu lernen und anzuwenden.

 

Dr. med. Jan Martz, Winterthur, Schweiz

Jan MartzJan Martz lebt mit seiner Familie in Winterthur und arbeitet hier als Psychiater und Psychotherapeut in eigener Praxis (Zum beherzten Leben). Er engagiert sich schon seit vielen Jahren dafür, Achtsamkeit in die Psychotherapie zu integrieren und arbeitet seit 2006 mit ACT (Akzeptanz und Commitment Therapie).

Er hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass ACT im deutschen Sprachraum inzwischen immer bekannter ist. Nicht zuletzt auch dadurch, dass er als Mit-Initator der Bildungswerkstatt ACT in 2010, 2011 und 2012 die Winterthurer ACT Tage organisiert und durchgeführt hat.

Er hat im In- und Ausland zahlreiche Workshops und Fortbildungen zum Thema ACT gegeben.

Seit 2012 arbeitet er im Vorstand der DGKV (Deutschsprachige Gesellschaft für kontextuelle Verhaltenswissenschaften e.V.) mit. Nach drei Jahren als 1. und 2. Vorsitzender ist er zurzeit Schriftführer.

Dipl.-Psych. Anja Meyer, Greifswald Deutschland

Anja MeyerAnja Meyer lebt und arbeitet in Greifswald. Seit 2010 ist sie als Psychologische Psychotherapeutin/ Verhaltenstherapeutin in eigener Praxis niedergelassen. Als Supervisorin und Dozentin engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, u.a. am Zentrum Psychologische Psychotherapie in Greifswald.

In der Akzeptanz- und Commitment-Therapie hat sie ihre therapeutische Heimat gefunden. Besonders begeistert sie die in der ACT verkörperte Haltung, dass Patienten nicht „kaputt“ oder „gestört“ und Therapeuten nicht  „über alle Probleme erhaben“ sind. Therapien sind Begegnungen von Mensch zu Mensch, in denen TherapeutIn und PatientIn gemeinsam Strategien erarbeiten, die einen konstruktiven Umgang mit belastendem Erleben und konkreten Schwierigkeiten in ihrem/seinem Leben ermöglichen.

In ihren Seminaren hat sie bereits zahlreiche Teilnehmer mit ihrer Begeisterung für die ACT angesteckt. Gemeinsam mit Björn Jansson hat sie das ACT-Netzwerk Nord-Ost ins Leben gerufen, um gemeinsam mit anderen Erfahrungen auszutauschen, Ideen zu sammeln und ihre eigenen Fertigkeiten fortlaufend zu erweitern.

Dipl.-Psych., Dipl.-Soz.päd. Norbert Schneider, Fürth, Deutschland

Norbert Schneider

Norbert Schneider setzt ACT und FAP (Functional Analytic Psychotherapy) seit gut 10 Jahren als Psychologischer Psychotherapeut, REVT- und EFT-Therapeut in eigener Praxis ein.

Er engagiert er sich als Supervisor, Dozent und Lehrtherapeut an verschiedenen VT-Ausbildungsinstituten (dgvt, CIP, AVM, IVS, aap) für die fundierte Verbreitung von ACT und FAP.

In der sehr lebendigen ACT-Community Nordbayern/Franken, die er mit ins Leben gerufen hat, setzt er sich auf überregionaler Ebene für die Verbreitung von ACT, FAP, RFT und der funktional kontextuelle Sichtweise ein.

 

 

Dipl.-Psych. Ralf Steinkopff, Berlin, Deutschland

Ralf SteinkopffRalf Steinkopff, Dipl. Psych., Psych. Psych., Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut arbeitet seit 2003 in eigener Praxis in Berlin auf der Grundlage zahlreicher Ausbildungen: Verhaltenstherapeut, Systemischer Familientherapeut, Coach, Supervisor, Hypnotherapeut, Quick-REMAP Trainer, ACT-Therapeut.

Nach einem schon im Studium begonnenen Engagement als Einzelfall- und Familienhelfer, einiger Zeit in einer Suchtberatungsstelle (Psychotherapie bei Verhaltenssüchten sowie systemische Interventionen) hat er im Kinder- und Jugendlichenbereich in einem Sozialpädiatrischen Zentrum gearbeitet und eine eigene Praxis aufgebaut. Seine Schwerpunkte sind hier Ängste, Trauma, Paar- und Familienkonflikte und Psychoonkologie. Neben Psychotherapien bietet er hier auch Supervisionen, Coachings und Workshops in Energetischer Psychologie an.

Außerdem ist er Dozent und und Supervisor in verhaltenstherapeutischen Ausbildungsinstituten (IVB, IVS, SIMKI) und er gibt Seminare und Workshops in Energetischer Psychologie (auch in Italien und Österreich) sowie auf Kongressen und Tagungen (z.B. dgvt-Kongress, Psychoonkologische Tagung, Europäischer Kongress für Energetische Psychotherapie, Reden Reicht Nicht … )

Vor allem von seinen Krebspatienten hat er viel gelernt. Z.B. wie hilfreich es ist, wenn sie sich nach der Überwindung des Traumas und der Ängste daran orientieren, was noch im Leben passieren soll, dass sie neues Glück und Zufriedenheit erleben, wenn sie nach, Sinn, Werten, Haltungen schauen und entsprechend handeln.

Ihm ist wichtig, dass ACT genau hier ansetzt, dass es hier nicht um die Reduzierung von Symptomen geht, sondern darum, ein sinnvolles Leben zu leben und flexibler mit den Anforderungen umgehen zu können, die dabei entstehen. Besonders fruchtbar wird diese Arbeit in Kombination mit FAP und der speziellen Form der Beziehungsgestaltung, dass sich Therapeuten und Klienten auf einer Gleich-zu-Gleich-Ebene begegnen, dass sie quasi ‚im gleichen Boot sitzen‘ und dass sich auch der Therapeut, mit eigenen Einschränkungen und Gefühle zeigt.

Mehr auf: www.steinkopff.info … und ein persönlicher Eindruck in einem kurzen Hallo-Video … besonders am Ende.