5 Schritte Experiment

Dieses Experiment habe ich Anfang 2016 aus der Idee heraus gestartet: „Was passiert, wenn ich das mal im Raum ‚aufstelle‘?“ Aus einer anfänglichen Arbeit mit zwei Polaritäten hat sich inzwischen eine Abfolge von 5 Schritten entwickelt in der alle ACT-Prozesse verkörpert werden. Dadurch, dass die Kernfähigkeiten so ganzheitlich (körperlich, kognitiv und emotional) erlebt werden, wird psychische Flexibilität spürbar und unmittelbar zugänglich.

Nachdem ich erste Varianten als ‚3-Plätze-Arbeit‘ und später als ‚Experiment mit 1001 Namen‘ in Gruppen und auf Tagungen präsentiert habe, waren viele TeilnehmerInnen spontan begeistert. Therapeuten und Coaches, die damit arbeiten und auch Menschen, die mit den ‚5 Schritten‘ für sich selbst experimentiert haben, berichten immer wieder, wie gut sie funktionieren.

  1. Wirkung von Gedanken erleben
  2. Das ‚Gegenteil‘ erleben
  3. Beobachter-Perspektive einnehmen
  4. Einen Schritt in eine wertvolle Richtung machen
  5. Mit Hindernissen umgehen

In dieses ‚Experiment‘ sind viele Vorerfahrungen mit Ansätzen aus ganz unterschiedlichen Richtungen eingeflossen und ich teile es hier aus zwei Gründen:

Zum einen fühle ich mich in der ACT Community zuhause und der OpenSource-Gedanke spielt dabei eine wichtige Rolle. Dass die Wirkungsweisen wissenschaftlich untersucht werden und dass gleichzeitig so viel offen zugänglich ist, gefällt mir sehr. Eine so große Bereitschaft Materialien zu teilen, habe ich noch nirgendwo sonst erlebt … und daran will ich mich gern beteiligen.

Zum anderen gefällt mir die Einladung von ‚ACT‘, uns ständig zu fragen: „Ist das der wirksamste Ansatz, die am besten funktionierende Technik, die ich gerade verwende?“ was dazu führt, dass alles ständig gemeinsam weiterentwickelt wird …

Beides entspricht voll und ganz meinen Werten. Deswegen veröffentliche ich gern die Anleitung als PDF … und lade Sie ein: Probieren Sie die ‚5 Schritte‘ aus, spielen Sie damit … und wenn Sie Varianten ausprobieren, dann schreiben Sie mir bitte, was Sie erlebt haben … damit sich auch dieses ‚Experiment‘ weiter entwickeln kann.

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